Mit Blick auf die kommende, das Schicksal der Linden entscheidende Stadtratssitzung am 25. Januar 2011 hat das lokale Fernsehen Pirna-TV einen Beitrag zur Thematik erstellt.

Neben Vertretern unserer Initiative kommt für die Stadtverwaltung Baubürgermeister Christian Flörke (parteilos) zu Wort.

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Uns sollte bewusst sein, dass Alt- und Totholzreichtum die Voraussetzung eines enormen Artenreichtums ist. Darum ist es wichtig, diese Lebensräume zu erhalten und zu fördern.

Ein bemerkenswertes Schlusswort an der lobenswerten Infotafel “Alte und abgestorbene Bäume als Lebensraum” an der Viehleite in Pirna.

Mit Blick auf das kompromisslose Vorgehen der Stadtverwaltung am Lebensraum Schlossberg scheint uns die moralische Integrität der Stadt Pirna – manifestiert im oben erwähnten Leitgedanken – jedoch mitnichten gegeben.

Gesehen und fotografiert von einem unserer Leser – vielen Dank dafür.

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Lindenweihnacht

28. Dezember 2010

Am 23. Dezember trafen wir uns zur Lindenweihnacht am Fuße der Schlosstreppe. Zum Einen haben wir in gemütlicher Runde auf das vergangene Jahr zurückgeschaut und zum Zweiten möchten wir mit dem Schmücken der Linden ein Zeichen der Hoffnung setzen.

Die SZ berichtete in einer kurzen Notiz darüber – weitere Bilder (Dank an Marko Förster) finden sich hier.

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Ein Zwiegespräch

20. Dezember 2010

Ein Zwiegespräch

Wie geht der Trost des Baumes?
Des Baumes Trost geht so:

Ich habe Wurzeln gefaßt vor Jahren.
Ich habe vom Keim zum Baum mich entwickelt in Jahren.
Ich habe mir Zeit gelassen die Jahre des Reifens.
Ich habe Ring um Ring angesetzt mit den Jahren.
Ich habe all die Jahre mich streckend ausgebreitet.
Ich habe die Jahre hindurch beschirmt und beschattet.
Ich habe es stillschweigend getan durch die Jahre.
Ich habe nun meinen Platz in der Welt. Alle Zeit der Welt.
Ich habe nicht die Absicht, Mensch, dich zu belehren.
Ich habe nur dies noch zu sagen: Sein geht vor Haben.
Ich habe gesprochen.

Und ich, sagt der Mensch, ich habe die Säge.

Robert Gernhardt, Ein Zwiegespräch. Aus: ders., Im Glück und anderswo. Gedichte

© S.Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2002

Mit diesen treffenden Zeilen möchten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr wünschen.

Unser besonderer Dank gilt allen großen und kleinen Menschen, die uns in den vergangenen Monaten auf die vielfältigste Weise ihre Unterstützung haben zukommen lassen. Gehen wir also – mit immer noch hoffnungsvollem Blick auf unsere Linden – gemeinsam in das neue Jahr.

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Am gestrigen Tag hat der BUND beim Landratsamt in Pirna einen Antrag auf einstweilige Sicherstellung der Schlosslinden als Naturdenkmal gestellt.

„Mit diesem Antrag will unsere anerkannte Naturschutzvereinigung verhindern, dass dieses einmalige Natur- und Kulturdenkmal von der Stadt Pirna zerstört wird“, begründet Wolfgang Riether, Landesgeschäftsführer des BUND Sachsen, diese Initiative. Er bestreitet, dass die Linden an der Schlosstreppe wegen der Sanierung des Hanges gefällt werden müssten. Das von der Pirnaer Stadtverwaltung immer wieder als Grundlage herangezogene Baumgutachten wird vom BUND anders interpretiert. (SäZ vom 27.10.2010)

Damit wächst die Hoffnung auf den Erhalt der Lindenallee, denn sollte diesem stattgegeben werden darf die Stadt keine weiteren Bäume fällen.

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